Kirchengemeinde St. Martin Holtorf

Taufe

In unserer Kirchengemeinde werden in der Regel jeden dritten Sonntag im Monat im Gottesdienst um 10 Uhr Taufen angeboten. Den Tauftermin sollten die Eltern, bzw. Erziehungsberechtigten rechtzeitig  mit dem Pfarramt, bzw. Kirchenbüro abstimmen. Der Taufe geht  das Taufgespräch voraus, das die Eltern, und wenn möglich auch die Paten,  mit dem Pastor durchführen. In diesem Gespräch geht es  um die Bedeutung der Taufe, aber auch um die Aufgaben und Pflichten der Paten.  Auch über den  Ablauf  des Gottesdienstes wird gesprochen. Die Paten vertreten bei der Taufe die christliche Gemeinde. Sie versprechen, alles dafür zu tun, dass das Kind im christlichen Glauben erzogen wird und gleichzeitig in die Gemeinde hineinwächst. Pate und Patin kann nur werden, wer Mitglied einer christlichen Kirche ist. Zum Taufgespräch sollten die Eltern die Kopie der Geburtsurkunde des Kindes, sowie, soweit vorhanden, das Stammbuch der Familie mitbringen. Außerdem benötigt die Kirchengemeinde von den Paten einen Patenschein, sofern die Patin oder der Pate aus einer anderen Kirchengemeinde als der heimischen kommt. Der Patenschein wird von dem Pfarramt kostenlos erstellt und gegebenenfalls  der zu taufenden Gemeinde zugefaxt.  Die Eltern sollten im Vorfeld der Taufe auch an den  Taufspruch denken. Der Taufspruch ist ein Bibelwort, das über dem Leben des Täuflings stehen soll. In der Bibel finden sich eine Vielzahl von Taufsprüchen. Man kann auch im Internet fündig werden. Hilfestellung dazu gibt auf jeden Fall auch das   Pfarramt.  Seit einigen Jahren steht in unserer Kirche ein Taufbaum.  Nach jeder Taufe wird eine "Frucht", die mit dem Namen und einem Foto des Täuflings versehen ist, in den Taufbaum gehängt. Das ist ein besonderes schönes Zeichen.


Trauung

Paare die eine kirchliche Trauung wünschen, melden sich rechtzeitig im Pfarramt oder Kirchenbüro an. Etwa zwei bis drei Wochen vor der Trauung bereitet das Paar mit dem Pastor in einem gemeinsamen Traugespräch den Gottesdienst vor. Persönliche Wünsche werden nach Möglichkeit aufgenommen. So können beispielsweise Freunde oder Verwandte (auch die Trauzeugen) den Gottesdienst durch Lesungen, Gebete oder Musik mitgestalten. Die Trauung in der Wohnortsgemeinde ist kostenlos. Andernorts können Nutzungsgebühren erhoben werden. Es ist guter Brauch, während des Gottesdienstes eine Geldsammlung (Kollekte) zu erbitten. Gerne beraten wir gemeinsam, wem dieses Geld zu Gute kommen soll. Grundsätzlich ist die Kollekte für kirchliche Zwecke  gedacht. Wenn eine oder einer von den Brautleuten noch nicht getauft oder nicht mehr Mitglied der Kirche ist,  laden wir herzlich dazu ein, über eine Erwachsenentaufe oder einen Wiedereintritt nachzudenken. Auch bislang ungetaufte Kinder können im Traugottesdienst getauft werden. Voraussetzung für eine kirchliche Trauung ist die Eheschließung auf dem Standesamt. Mindestens eine oder einer der Brautleute muss der evangelischen Kirche angehören, um dort getraut zu werden. Wenn das Brautpaar in einer anderen als der Wohnortsgemeinde heiratet, ist eine Mitgliedsbescheinigung (Dimissioriale) des  heimischen Pfarramtes nötig.